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Gedankenkarussell stoppen: Wie systemisches Coaching bei schweren Entscheidungen hilft

  • 27. März
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 27. März

Jeder kennt diesen Punkt: Man steht beruflich oder privat an einem Scheideweg. Soll ich kündigen oder bleiben? Soll ich den sicheren Weg wählen oder das Risiko eingehen? Je länger man darüber nachdenkt, desto lauter wird das Rauschen im Kopf.


Ich kenne solche Entscheidungsmomente sehr gut. Ich habe selbst lange überlegt, ob ich zusätzlich zu meiner Selbstständigkeit eine Festanstellung als Program Manager bei der ProSiebenSat.1 Media SE annehmen soll. Mich hat die Aufgabe mit Führungsverantwortung sehr gereizt, vor allem die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen, die ich aus meiner freien Mitarbeit bereits lange kannte. Spannend fand ich auch die Vorstellung, einmal nicht nur projektbezogen zu arbeiten, sondern Entwicklungen über längere Zeit zu begleiten und mich intensiver mit einer Unternehmenskultur auseinanderzusetzen. Gleichzeitig war da große Unsicherheit: Wie verändert sich der Wechsel vom freien in ein festes Arbeitsverhältnis? Was macht das mit Beziehungen zu Menschen, denen man bislang eher freundschaftlich begegnet ist? Und wie realistisch ist es, Selbstständigkeit und eine anspruchsvolle Führungsrolle parallel gut zu leben, ohne am Ende eines von beidem oder sogar beides zu vernachlässigen? Das klassische Gedankenkarussell.


Genau an diesem Punkt zeigt sich, warum komplexe Entscheidungen so zäh werden. Es geht eben nicht nur um ein Ja oder Nein, sondern um Rollen, Beziehungen, Verantwortung, Sicherheit und Identität. Oft greifen wir dann zur klassischen Pro-und-Contra-Liste. Das Problem dabei? Komplexe Lebensentscheidungen lassen sich selten mathematisch lösen. Wenn der Kopf „A“ sagt, aber der Bauch „B“ schreit, blockieren wir. Die Handlungsfähigkeit sinkt, das Grübeln übernimmt.


Ein Foto einer bedruckten Stoffserviette auf einem Holztisch, die mit einer Skizze und Text zum Thema Entscheidungsfindung illustriert ist. Oben auf der Serviette steht der Text: 'Gedankenkarussell stoppen: Wie systemisches Coaching bei schweren Entscheidungen hilft'. Die Skizze zeigt ein Gehirn, das durch Pfeile mit der Aufschrift 'Systemisches Coaching' zu verschiedenen Ausgängen führt. Einer der Ausgänge führt zu zwei Pfeilen mit der Aufschrift 'schwere Entscheidungen', die zu einer Gruppe von Blöcken führen. Die Skizze enthält auch Fragezeichen und Pfeile, die ein Gefühl von Unsicherheit und Verwirrung vermitteln. Rechts oben auf dem Holztisch ist ein brauner Kaffeering zu sehen. Das Bild hat ein weiches, warmes Licht.

Hier erfährst du, warum das so ist und wie ein systemischer Coach in München dir hilft, den Knoten zu lösen und das Gedankenkarussell stoppen.


Warum wir uns bei wichtigen Entscheidungen so schwertun

Wir treffen Entscheidungen nie im luftleeren Raum. Jede Wahl, die wir treffen, hat Auswirkungen auf unser „System“ – also auf unseren Partner, unsere Kinder, unsere Kollegen oder unsere finanzielle Sicherheit.


Wenn wir uns nicht entscheiden können, liegt das selten daran, dass uns Fakten fehlen. Meistens stecken wir in einem unbewussten Loyalitätskonflikt


Wir wollen niemanden enttäuschen, wollen Erwartungen erfüllen und gleichzeitig unseren eigenen Bedürfnissen gerecht werden.

Gerade deshalb fühlen sich wichtige Entscheidungen oft so schwer an. Wir entscheiden nicht nur zwischen zwei Optionen, sondern oft auch zwischen unterschiedlichen Bildern von uns selbst: Sicherheit oder Freiheit, Zugehörigkeit oder Eigenständigkeit, Kontinuität oder Veränderung.


Der systemische Hebel: Sortieren statt Raten

Als systemischer Coach nehme ich dir die Entscheidung nicht ab – denn ein Ratschlag von außen ist in komplexen Situationen meist wertlos. Was ich stattdessen tue, ist methodisches Sortieren:


1. Fakten von Emotionen trennen: Wir schauen uns an, was echte Rahmenbedingungen sind und was unbewusste Ängste oder fremde Erwartungen.


2. Den Blick weiten: Was bedeutet Option A für dein direktes Umfeld? Was bedeutet Option B? Wenn du die Konsequenzen für dein System einmal laut aussprichst, verliert die Entscheidung oft ihre Bedrohlichkeit.


3. Kopf und Bauch synchronisieren: Wir arbeiten daran, dass du wieder Zugang zu deinem eigenen, inneren Kompass bekommst.


Das Ziel ist es, dich aus der Schockstarre zu holen. Am Ende unseres Sparrings weißt du nicht nur, was dein nächster, stimmiger Schritt ist – du weißt auch genau, warum.


Du suchst Begleitung statt vorgefertigter Antworten? 

Wenn du eine berufliche oder private Umbruchphase meistern willst, bin ich dein neutrales Gegenüber. Informiere dich hier über mein Systemisches Coaching in München für deine persönliche Neuorientierung.


Wie dieser Prozess ohne künstliche Coach-Phrasen funktioniert, zeige ich dir unter Systemische Methodik.

Oder wir finden in einem ersten, unverbindlichen Kennenlernen heraus, was du gerade brauchst: Kostenloses Erstgespräch anfragen

 
 
 

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